What's Hot on Meine Meinung

Ganz klar, dass nicht jeder meiner Meinung ist aber ich erlaube mir diese in meinem Blog doch verlauten zu lassen. Über ein feedback freue ich mich sehr und reger Meinungsaustausch ist sehr willkommen.

Pokerbluff bleibt ein Bluff!

Saturday, August 22nd, 2009
Poker Bluff Magazin

Poker Bluff Magazin

Ich habe tatsächlich ein neues Exemplar von Pokerbluff erhalten und gespannt gespannt reingelesen. Es kann ja schliesslich sein, dass ein Exemplar mal nicht so gut ist und die nächste Ausgabe dafür umso besser.
Dachte ich und falsch lag ich.
Der einzige Grund für diesen Blog ist der, dass ich wirklich jeden davor warnen möchte, auch nur einen einzigen Pfennig auszugeben. Es gibt weit bessere Magazine als eines das 20 Jahre nach dem Mauerfall noch von Westdeutschland spricht.

Liebe Leute von Pokerbluff, bis Ihr Euch keinen deutschen Redakteur leisten könnt, spart Euch bitte die Druckkosten.

Warm Bad Calls Poker zum Glückspiel machen….

Friday, August 21st, 2009
Bad Call?

Bad Call?

Hier ein Szenario, wie ich es hunderte Male allein im letzten Jahr gesehen habe. Vielleicht kennt Ihr die Situation, dass man eine gute oder sogar sehr gute Hand hat, aber wenn einer der Gegner einen großen Einsatz macht, dann weiss man plötzlich nicht mehr was man tun soll.

Calls im Poker sind ein Risiko, können sich aber durchaus lohnen. Man kann den Pot gewinnen aber sich auch vollkommen blamieren weil die Emotionen das Abwägen des Risiko- Nutzen Faktors vollkommen blockieren. Wägt man dieses jedoch mit kühlem Kopf ab, kann sich das ganze lohnen. Hier ein Beispiel von einem Pokerprofi dass ich ganz gerne mag:

Ein anderes Beispiel: In einem Spiel macht der Gegner einen geringen no limit Einsatz mit einer pot sized Wette von 25$. Du selbst hast eigentlich genug um den Call zu machen.
Und jetzt kommt der Punkt: Wie hoch  ist das Risiko? Genau 25 US-Dollar. Was ist der Lohn? Genau 50 US-Dollar ( 25$ bevor der Gegner den Einsatz getätigt hat und damit 50$ mit seinem Einsatz. Mit der einfachen Chancen-Risiko-Rechnung sieht man, dass man mindestens 33.3% des Pots gewinnen muss, um nichts zu verlieren, mit ein bisschen mehr können wir das Risiko eingehen. Alles klar?

Alles hängt also davon ab,  cool zu bleiben und Poker berechnend  zu spielen – dann klappts auch!

Was ist ein Bad Beat?

Monday, August 17th, 2009

Man versuche zu verstehen……..was ist ein Bad Beat!

In Wikipedia gibt es folgende Definition:
Ein Bad Beat beschreibt in den Hold’em-Varianten des Kartenspiels Poker eine Hand, die trotz ihrer offensichtlichen Stärke verliert. Unter den Pokerspielern gibt es keine allgemein gültige Definition, was genau ein Bad Beat ist.”

Danke Wikipedia, jetzt bin ich genauso schlau wie zuvor…..

Klar, ist, dass jedem ein Bad-Beat begegnen wird und den meisten wird es schwer fallen, dabei einen kühlen Kopf zu bewahren. Das ist jedoch sehr wichtig, da man den Glücks- bzw. Pechfaktor ganz aus seinen Überlegungen ausblenden muss. Nur dann kann man effektiv Poker spielen und seine Emotionen ausblenden.

Für einige temperamentvolle Spieler empfiehlt es sich durchaus eine kleine Pause zu machen, denn viele merken gar nicht mit welchen Trotzhandlungen sie nach einem Bad Beat weiter Geld unnötig verlieren.

Lustig ist, dass AbsolutePoker dann noch einen Bad Beat Jackpot anbietet…….

Ich würde liebend gerne einige dieser Bad Beats Könige, die sich für wahre Pokerkünstler halten, dorthin schicken und damit vielen anderen Pokerspieler viel Non-sense ersparen.

Pokerspiele

Monday, August 10th, 2009

Es gibt heute eine fast unendliche Anzahl an Pokerspielen oder Pokervariationen, einige seien hier aufgezählt:

Omaha High
Omaha Hi-Lo (8 or Better)
Seven/7 card stud
Five/5 card stud
Crazy Pineapple
Crazy Pineapple, Eight or Better
Double Flop Hold’em
Deuce to Seven Triple Draw
Ace to Five Triple Draw Variant
Kill Game
Heads-up

und noch dreimal so viele die ich vergessen habe oder noch nicht kenne.

Ich möchte mit diesem Post jedesmal wenn ich es schaffe einen Einblick in eins der Pokerspiele geben und würde mich super freuen, wenn der ein oder andere mit Tips und Feedbacks beiträgt.

Anfangen möchte ich mit Texas Holdem.

Es gibt eine Pokerweisheit die besagt:

Um Texas Holdem spielen zu lernen, brauchst du 10 Minuten. Um Dein Spiel zu verbessern brauchst du die Ewigkeit.

Das hat schon was…..jedenfalls erfahre ich das immer mehr.

Sicher ist, dass Texas Hold´em oder kurz Hold´em genannt, bei weitem das beliebteste Pokerspiel weltweit ist.

Der Sinn des Spiels von Hold´em ist es, aus sieben Karten die bestmögliche Fünf-Karten Pokerhand zu erspielen. Diese Karten sind eine Kombination aus zwei nur vom Blattinhaber Karten, die man auch verdeckt vor den Mitspielernn halten sollten und fünf “Gemeinschaftskarten” die mit dem Blatt nach oben in die Mitte des Tisches gelegt werden. Man kombiniert seine zwei Karten mit den fünf offenen Karten, die jeder benutzt. Wer die beste Fünf-Karten-Pokerhand zusammenstellen kann, gewinnt den gesamten Pot. Falls es zu einem Unentschieden kommt, wird der Pot geteilt.

Holdem Table

Holdem Table

Das ist es im Großen und Ganzen.
Hört sich doch ziemlich einfach an, oder etwa nicht? Nun, es gibt da noch ein paar Dinge, die man wisssen sollte und die werde ich langsam aber sicher an Euch alle weitergeben und hofgfentlich noch mehr von Euch lernen….grins….

Was ist ein Poker-Turnier?

Sunday, August 9th, 2009

POKER Turniere gewinnen bei den Spielern immer mehr an Popularität, dabei ist es unwesentlich ob diese Online oder Live gespielt werden, jedenfalls am Anfang. Viel von diesem Erfolg kann den Fernsehübertragungen zugeschrieben werden, viel mehr jedoch den wirklich enormen Preisgeldern, die man mit etwas Glück sogar durch ein Satelliten-Turnier ohne Eintrittsgeld gewinnen kann.

Auch wenn man zunächst Glück braucht, um in einem Poker-Turnier zu bestehen, so bedarf es doch auch der Pokerkunst, um langfristigen Erfolg zu haben. Es ist kein Zufall, dass immer wieder die gleichen Namen der Top-Spieler bei den grossen Turnieren auf den Siegerlisten erscheinen.

Grundsätzlich findet der Ablauf in etwas so statt:
Alle Spieler starten in einem Turnier mit der gleichen Anzahl an Chips,  Buy-in genannt. Darüber hinaus kassiert das Casino oder der Pokerraum eine Eintrittsgebühr von allen Spielern des Turniers. Die Einsätze steigen dann in der Regel etwa alle 15-60 Minuten und die Spielzeiten unterscheiden sich von Turnier zu Turnier. Lange Spielzeiten werden von guten Spielern bevorzugt, weil Ihr Können sich so besser ausspielen lässt.
Startet das Turnier mit 100 Spielern, findet das Spiel in der Regel an 10 Tischen statt. Alle Spieler die Ihren Einsatz verlieren sind sofort aus dem Turnier raus, und die Spieltische werden neu besetzt.

Ich plane Euch hier bald mehr zu den einzelnen Pokerturnieren, den Unterschieden zwischen Ring-Spiel und Turnieren, Satellite tournaments etc. vorzustellen. Wer von Euch gerne mal Turnierluft schnuppern möchte ohne gleich viel Geld einsetzen zu müssen, dem rate ich zur Teilnahme an den sogenannten Beginner Freerolls diverser Online Pokerräume. Ich fand das immer eine gute Gelegenheit, um zu lernen Poker mit Tempo und schnellerer Reaktion spielen zu lernen.

Kostet nichts, man kann das also jederzeit mal probieren…….

Pokerturniere rocken...

Pokerturniere rocken...

Pokerspieler und was so einer denkt…

Friday, August 7th, 2009

Viel, ganz besonders jene am Anfang, mögen das Leben der Profi-Pokerspieler beneiden. Poker,ein traumberuf? Wer würde nicht gerne seine eigenen Arbeitszeiten festlegen, das tun was man besonders liebt, dabei noch die Welt bereisen um an Turnieren teilzunehmen und viele interessante Menschen kennenzulernen? Wenn man dazu noch ein schönes Einkommen addiert, dann hat man den perfekten Traumberuf!

Aber wann ist man denn ein professioneller Pokerspieler? Eine Pokergschule die einen dazu auszeichnet gibt es dazu nicht, und was wennman ständig verliert und trotzdem davon leben muss? Klar ist, dass sich jemand hauptsächlich aus zwei Gründen dazu entscheiden mag es als Profi zu versuchen:

Er erstens, per Pokererfahrung sieht, dass sein Gewinn pro Stunde höher ist als der Stundenlohn seines Berufes und zweitens,
er den Lebensstil eines Profi-Pokerspielers aushält, das Spiel und die Kultur mehr genießt als das herkömmliche Leben und bereit is sein Privatleben aufzugeben und der Öffentlichkeit ständig zur Verfügung stehen möchte.
Die meisten Profis sehen ihre Poker Karriere als einen temporären Beruf an, als eine neue Erfahrung und Karriere und nur sehr wenige Profis planen Poker für den Rest ihres Lebens professionell zu spielen.

Ein kluger Profi-Pokerspieler ist im Wesentlichen ein noch klügerer Geschäftsmann, der weiss wanner wo für wieviel Geld im Buy In spielen muss um sich einen Titel und Namen zu erspielen. Ein Profi-Pokerspieler weiss welches Spiel ihm den meisten Gewinn pro Stunde bringt und konzentriert sich dann darauf. Die wichtigsten Faktoren die den Gewinn pro Stunde beeinflussen sind:

1. Die eigenen Fähigkeiten im Vergleich zu denen der Gegner
2. Anzahl der Hände die pro Stunde am Tisch gespielt werden
3. Der Rake oder die zeitlichen Gebühren
4. Die Varianz des Spiels

Es gibt auch Turnier Profis, Ihre Anzahl ist im Vergleich zu den Profis die Cash Games spielen sehr viel geringer, weil der Wettbewerb sehr viel stärker ist, der Stress gross und die Buy Ins zu den grossen Turnieren oft auch teuer. Überhaupt sind Turnierspieler sind dafür bekannt Schulden zu machen und von anderen gesponsert zu werden.

Viele begeisterte Pokerspieler sehen Poker als einen zweiten Beruf, oder lukratives Hobby an, nehem eine Auszeit im Beruf und in Kauf von Ihrem ersparten leben zu muessen. Sie genießen das Spiel und das zusätzliche Einkommen welches sie dadurch erzielen, ohne dabei davon finanziell abhängig zu sein. Übrigens waren die letzten drei Gewinner der World Series of Poker alles keine Profi-Pokerspieler als das Turnier begann. Mag gut sein, dass Poker als lukratives Hobby zu sehen, die beste Sichtweise des erfolgreichen Pokerspieler ist.

Wer ist GUS?

Wednesday, August 5th, 2009

Einer der populärsten und faszinierendsten Pokerspieler, Gus Hansen, gibt in seinem neuen Buch und auf seiner Webseite tiefe Einblicke in seine aggressive und furchtlose Spielweise. Gründlicher Analysen, wie man mit logischem Spiel und präzisen Einschätzungen ein No-Limit-Turnier gewinnen kann und trotzdem alle anderen blufft wird wirklich spannend erklärt.
Mich hat von jeher Gus akkurate und sauber Art fasziniert und ich bin glaube ich nicht der Einzige, der sich manchmal schwer tut, seine Zuege sofort zu verstehen bzw. seine wirklich gekonnte Art ein Problem logisch zu lösen, tief beeindruckt. Gus hat das Pokerspiel mit Sicherheit aufgefrischt und Viele seiner Ideen veranlassten mich dazu, kritisch über konventionelle Strategien nachzudenken, die ich bis dahin für unumstößlich hielt. Ein weiterer Reiz ist sicherlich auch seine Fähigkeit, mit seinem Spiel seine Beliebtheit bei Frauen und deren Interesse am Pokerspiel zu erwecken.
Mir macht der Junge Spass aber auch einen heiden Respekt und ich moechte gerne hier in diesem Blog einige seiner Spielzuege mit Euch besprechen—ich warte auf Euer Feedback…

Poker spielen- oder was man über das Pokerspiel wirklich wissen sollte

Tuesday, July 28th, 2009

Der Abend kommt, Mama bügelt Wäsche, Papa ist auf einen Spaziergangf mit dem Hund und die Kids hängen im Keller ab.
Ja, es ist an der Zeit für das wöchentliche Pokerspiel. Eine Handvoll Popcorn-mampfende Jugendliche sitzen an einem Tisch, tragen Sonnenbrillen und Baseball-Kappen, in der Hoffnung einen kleinen Pot zu gewinnen.

Ein Bluff hier, etwas bad talk, alles ein Teil der Nacht des Pokers.

Viele Eltern haben gemischte Gefühle was das Pokern angeht aber Tatsache ist, dass Poker nciht immer mit der Angst vor der Spielsucht begleitet werden sollte. vielmehr zeigen Statistiken, dass nur ein sehr geringer Prozentsatz der Jugendlichen in der Tat wegen Pokern in Schwierigkeiten kommt. Stattdessen können Jugendliche beim Pokern noch viel lernen. Ich sehe heute immer mehr Mathematik bei den Pokerprofis und sehe auch dass die Porifs immer jünger werden und vor allen Dingen mit ihren mathematischen Fähigkeiten alte Profis geradezu ausstechen. Ein Pszchologe der dieses Phänomen untersuchte stellte dazu fest;

Eine Entscheidung zu fällen, Risikobereitschaft gekonnt und berechnend einzusetzen fördert die Denkstruktur des Jugendlichen und auch sein Vermügen unter Stress klar und nicht nur gefühlsmässig zu entscheiden. Dies ist für seinen späteren Arbeitsplatz mehr als nützlich.

Herzog stellte ferner fest, dass Poker zwar nicht immer fair ist, der Umgang aber genau mit dieser Problematik besonders wichtig ist. Ein schlechtes Ergebnis in Poker wird von den Jugendlichen analysiert und Fehler besprochen, Erfolg und Misserfolg sind eine Botschaft an die jungen Spieler.

Das kann eine harte Lektion für Jugendliche sein, besonders wenn sich die Chips beim Gegenüber stapeln. aber auch ein kleiner Sieg und eine gute Erfahrung beduetet Pokern und man sollte die Werte dieses Spiels nicht unterschätzen.

Ist Poker wirklich Zufall? Frankfurt sagt ja!

Monday, July 13th, 2009

“Ein Glücksspiel liegt dann vor, wenn im Rahmen eines Spiels für den Erwerb einer Gewinnchance ein Entgelt verlangt wird und die Entscheidung über den Gewinn ganz oder überwiegend vom Zufall abhängt.”

So jedenfalls sehen die Frankfurter Richter das Pokerturnierspiel und ich erlaube mit hier zu sagen, dass diese anschienend keine Ahnung haben, was pokern wirklich ist. Wenn wir heute in der Pokerwelt immer mehr davon reden, dass die erfolgreichen Pokerspieler weltweit immer juenger werden und vor allen Dingen basierend auf Ihren mathematischen und strategischen Spielvermoegen gewinnen, dann ist diese Urteilsbegruednung doch wirklich geradezu laecherlich.
Man moechte doch gerne hoffen, dass wenigstens in einem Bundesland ein Richter sitzt, der das Spiel kennt und den Mut hat, das gesetz so anzuwenden wie es sein sollte, naemlich wahrheitsgetreu und nicht volksfremd. Ich hoffe trotzdem noch, obwohl sich mehr und mehr Bundeslaender der Meinung des Frankfurter Gerichtes anzuschliessen scheinen.

Daniel Negreanu

Saturday, July 11th, 2009

Der juengste Bracelet Gewinner der Geschichte und fuer mich ein besonderes Vorbild ist Daniel Negreanu. Jung und talentiert aber nicht zu vertraeumt, um die Risiken des professionellen Pokerspiels zu uebersehn startete Daniel seine Karriere mit einem nicht gerade glamuroesen Schulabbruch. Mich begeistert sein stetes Laecheln, und was manche als kindlichen Enthusiasmus abtun, nenne ich die Faehigkeit sich zu begeistern anstatt abzustumpfen. Daniels Strategien und seine bereitschaft jeden Spielzug ausfuehrlich zu kommentieren, haben mir persoenlich manch guten Tip gegeben. Endgegen Gus stragegischen Spiels gefaellt mir bei Daniel die unglaubliche Faehigkeit alle Schwachstellen des Gegners auszukundschaften und diese gekonnt auszuspielen plus der Faehigkeit so viele unterschiedliche Variationen zu spielen, dass der Gegner oft einfach nur noch verwirrt durch die Anordnung der gespielten Karten ist.
Ich beneide die Schuetzlinge, die Daniel unter seine Fittiche nimmt und pokern beibring. An Brian Fidler’s Erfolgen kann man ersehen, dass Daniel nicht nur ein guter Redner, sondern auch ein guter Lehrer ist.

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