Poker sucks – manchmal

Egal wie analytisch und mathematisch man ans Pokern geht, es ist wohl definitiv nicht von der Hand zu weisen, dass es so etwas wie einen Lauf gibt. Sei es nun im Positiven als aber auch im negativen Sinne. Zwar ist die mathematische Wahrscheinlichkeit mehrmals hintereinander Set over Set zu verlieren sehr gering, aber es passiert halt doch leider immer mal wieder. Im Moment gehöre ich leider zur Fraktion derer die immer das kleinere Set halten :( , was natürlich nicht wirklich Spaß macht. Richtig schön sind dann noch solche Hände:

KK

Wichtig ist sich von solchen Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Auch wenn es richtig nervt und man sein Pech kaum fassen kann, richtig schlimm werden solche Sessions erst, wenn man auf Tilt kommt und anfängt schlechte Entscheidungen zu treffen. Ich denke, dass ein Großteil meiner eigenen Verluste gar nicht auf Bad Beats beruht, sondern eher ein Resultat meines schlechten Spiels danach sind. Am besten, auch wenn es einfacher gesagt als getan ist, man hört mit der Session auf, wenn man merkt, dass man angestochen ist und nicht mehr sein A-Game spielt. Schließlich will man ja die Gegner in Brand sehen und da den Feuerwehrmann spielen und nicht die eigenen Stacks unters Volk bringen.

Das komische ist ja bei vielen Pokerspielern, dass sie wenns schlecht läuft oft viel längere Sessions spielen, als wenn sie auf der Sonnenseite der Varianz sind. Es ist halt schwer sich zu trennen, wenn man weit hinten ist und die Session unbefriedigt beenden muss. Auf jeden Fall ist es einer der Schlüssel zum dauerhaften Erfolg zu wissen, wann man besser aufhören sollte oder wann es sich wirklich lohnt weiterzuspielen. Wenn man es schafft kein Geld mehr durch schlechtes Spiel auf Tilt zu verschenken, hat man auf jeden Fall einen großen Schritt zum guten Pokerspieler gemacht.

In diesem Sinne, viel Glück an den Tischen

6 Responses to “Poker sucks – manchmal”

  1. barney gumble sagt:

    es kann schon echt zum haare raufen sein, wenn man am fließband die übelsten beats kassiert. schwer da immer cool zu bleiben

  2. achill08 sagt:

    hatte letzte woche auch übel getiltet. nach 7 stunden!!!! am stück war ich dann auf +-null. gestern hingegen hab ich meine normale 2 stunden session gespielt und bin +90$ (0.5 NL) aufgestanden. also, auf tilt ist immer scheiße. macht auch das nervenkostüm nicht lange mit. ich weiß wovon ich rede…

  3. Chris sagt:

    Ich empfehle Multitilting!

    Spiele einfach 2 Tische an dem Ersten dein ganz normales A Game und an dem zweiten Tisch gehst Du in den 0,01/0,02 $ Modus und re raist Hande wie Q2 off Out od Position nach Herzenslust.

    Vorteil dieser Methode es kostet dich keine hohen Verluste auf deinem Normalen Level.

  4. Poker sagt:

    Wichtig im Poker ist, im wichtigen Moment aufzuhören.
    Ich spiele auch 2 Tische oder verliere ich alles oder umgekehrt, aber sehr spannend.

  5. Heiko sagt:

    Ich denke es ist immer wichtig aufzuhören, wenn der Puls bei 200 landet. Man muss immer einen kühlen Kopf bewahren, aber ds gilt ja für alle Glückspiele. Sonst gehört man zu denen die Ihr Auto verkaufen um den verlorenen Gewinn wieder einzufahren…

  6. Dominic sagt:

    Genau das kenn ich… wenns gut läuft möcht ich am liebsten sofort aufhören um nicht mit einem bad beat oda doch noch einem verlust aussteigen zu müssen ^^
    und der KK- Beat mit dem Flush ist echt übel :(

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