Energiekraftwerke für die Hosentasche, biometrische Zugangscodes für Onlinepokerrooms, kabellose Gedanken-übertragung, Turnierplanung ohne eigene Aktivitäten, Onlinegambling in den entlegensten (ehemaligen) Funklöchern: Zugegeben, das klingt ein bisschen wirr, stellt aber nur einen Bruchteil der Veränderungen dar, die unseren Alltag nach den Plänen und Forschungen von IBM in den nächsten fünf Jahren erwarten, nachzulesen im Novitätenblog von androidpit.de, wo auch kurze Videos zu den Forschungsthemen Energy, Security, Mind Reading, Mobile und Analytics zu finden sind.
So sollen Mini-Kollektoren in jedem Haushalt, an unserer Kleidung und an mechanisch betriebenen Geräten (an Fahrrädern zum Beispiel) die entstehende Bewegungsenergie auffangen und speichern, ob sie nun durch Bewegungen des menschlichen Körpers durch das Fließen von Wassers durch Leitungsrohre entsteht. „Multifaktor-Biometrik“ – zum Beispiel Scans der Retina (Netzhaut der Augen) in Kombination mit elektronischer Stimmerkennung – soll auch am heimischen Computer Passwörter für Anwendungen wie Pokerclients ersetzen. Wie die Sache mit der kabellosen Gedankenübertragung funktionieren kann, davon liefert das neue sprachgesteuerte iPhone ja bereits einen Vorgeschmack (wünschenswert: Ich denke „Fold! Fold! Fold!“ – und der Gegner tut’s. Vielleicht nicht jedesmal, aber wie wäre es mit einem Faktor 1:3, angeordnet nach dem Zufallsprinzip?).
Des Weiteren arbeitet man bei IBM zur Zeit an einer Technologie, die hereinkommende Informationen analysiert, aus- und verwertet, indem sie sie gegebenenfalls direkt in persönliche ToDo-Listen und Terminpläne des Users integriert. Keine verpassten weil nicht turnierten Pokerligatermine mehr, PLO-Turniere werden automatisch eingetragen, wenn sie eine bestimmte Buy in haben und in einem bestimmten Zeitraum starten. Eigentlich ganz nett, oder? Ob aber die anvisierte Ausmerzung von Funklöchern tatsächlich wünschenswert ist?! Kommt auf die Perspektive an – wenn ich mir vorstelle, wie ich am Strand entspanne, nervt der Gedanke an die Quasselstrippenkultur. Andererseits, wenn ich schiffbrüchig in einer Nussschale auf dem Ozean triebe und nicht mal pokern könnte …
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